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Frühlingsgefühle - 6 Tipps für Ihren Kinderwunsch


Wenn die Blumen und die Bienen... Gibt es "Frühlingsgefühle" wirklich?

Endlich Frühling! Die Tage werden länger und wärmer, die Natur wird wieder bunter und belebter und wir strahlen mit der Sonne um die Wette: Die Frühlingsgefühle sind los! Paare wirken verliebter denn je, Singles flirten was das Zeug hält, denn der Frühling ist ja bekanntlich die beste Zeit um einen Partner zu finden und für Nachwuchs zu sorgen- oder?

Tatsächlich gibt es jedoch für besagte "Frühlingsgefühle" keine wissenschaftliche Grundlage mehr. Unsere Körper sind durch beheizte Räume, Kunstlicht und die ständige Verfügbarkeit von ausgewogener Nahrung kaum noch drastischen Veränderungen durch den Wechsel der Jahreszeiten ausgesetzt, sodass die Hormonausschüttung im Körper dadurch kaum beeinflusst wird.

Wenn man sich im Frühjahr freier und frischer fühlt, kann das vor allem daran liegen, dass wieder mehr Haut gezeigt werden kann und man viel Zeit an der frischen Luft und in der Sonne verbringt. Das sorgt für gute Laune und wirkt sich auf Dauer auch positiv auf den gesamten Körper aus. Dazu wird nach den dunklen Monaten Dank der Rückkehr des Sonnenscheins auch die Produktion von Vitamin D im Körper angeregt, was unser Immunsystem stärkt.

Doch woran liegt es dann, dass im Frühling die meisten Kinder gezeugt werden?
Tatsächlich ist auch das ein Mythos: Die meisten Kinder werden in der Bundesrepublik von Ende Dezember bis Anfang Januar gezeugt und im September geboren. Teilweise wird gemutmaßt, dass dies mit dem "Fest der Liebe", den gehäuft auftretenden Feiertagen (Weihnachten, Neujahr) und der allgemein festlichen Stimmung zusammenhängt. 

Bis zu Beginn der 1980er Jahre war der geburtenstärkste Monat in Deutschland der März, was für einen zeugungsaktiven Sommer spricht. Ab 1980 verschob sich die Geburten-Saison jedoch in die späten Sommermonate und es stabilisierten sich die Monate Juli und September als die kinderreichsten Monate des Jahres. Daher stützt sich ein anderer Erklärungsversuch auch auf den Beginn der Verfügbarkeit der Antibabypille in Deutschland, wodurch eine Empfängnis planbarer wurde. Demnach könnten sich viele Paare bewusst entschieden haben, ein Sommerkind zu zeugen.

 

Eines ist jedoch sicher: Niemand weiß genau, woran es liegt, dass der September der beliebteste Baby-Monat ist. Ein Fazit, dass man daraus ziehen kann, ist aber, dass Sie keinen Grund haben, sich mit Ihrer Kinderplanung nach den Jahreszeiten zu richten, da Ihnen der Frühling nicht als begünstigender Faktor zu Seite steht. Damit die Familienplanung trotzdem zum Erfolg wird, haben wir hier ein paar Tipps für Sie:

 

tipps-kinderwunsch

 

6 Tipps für Ihren Kinderwunsch 

 

1. Offene Kommunikation mit Ihrem Partner

Es ist wichtig, in Ihrer Partnerschaft offen über Ihren Kinderwunsch zu sprechen und sicher zu gehen, dass Sie auch im selben Boot sitzen, was die Kinderplanung angeht. Unausgesprochene Bedenken, Stress und (unabsichtlich) ausgeübter Druck können sich negativ auf Fruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit auswirken.

2. Gesunde Ernährung und Bewegung

Ein gesunder Körper, der mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist, erhöht die Chance, schwanger zu werden, erheblich. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und genug Bewegung um Ihren Körper (und damit auch Ihren Hormonhaushalt) in Balance zu halten.

3. Fruchtbare Tage

Finden Sie heraus, wann Ihre fruchtbaren Tage (oder die Ihrer Partnerin) sind versuchen Sie diese- mit so wenig Druck und Terminplanung wie möglich- zu nutzen, um Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

4. Gesunde Zähne & Impfungen

Entzündungen des Zahnapparates (wie z.B. eine Parodontitis) wirken sich negativ auf Fruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit aus und können in der Schwangerschaft sogar gefährlich werden. Machen Sie also am besten schon vor dem Absetzen der Verhütungsmittel einen Test oder einen Termin beim Zahnarzt.

Auch Ihren Impfstatus und Status der Kinderkrankheiten sollten Sie überprüfen lassen, da von Impfungen in der Schwangerschaft abgeraten wird.

5. Fruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit testen

Wenn Sie es schon länger versuchen oder einfach auf Nummer sicher gehen wollen, lohnt sich ein Fruchtbarkeitstest für die Frau bzw. ein Spermientest für den Mann. So können Sie schnell herausfinden, ob an dieser Front eventuell ein Problem vorliegt und im Zweifel einen Arzt konsultieren.

6. Vitaminmangel testen

Sind Sie bereits mitten in der Babyplanung oder sogar schon schwanger, lohnt es sich außerdem, auf einen möglichen Vitamin-Mangel zu testen. Gerade Folsäure ist ein besonders wichtiges Vitamin für den Körper in der Schwangerschaft und sollte gegebenenfalls nahrungsergänzend eingenommen werden.

 

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps weiterhelfen konnten- ob Sie sich nun dem "Kinder-Hype" im September anschließen oder die Statistik ein wenig aufmöbeln wollen, liegt allerdings ganz bei Ihnen.

Schauen Sie für mehr Infos zum Thema auch gern in unserer Themenwelt „Kinderwunsch“ vorbei.

Das Vimedics-Team wünscht Ihnen damit einen sonnigen und entspannten Frühling!


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