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Heuschnupfen - 10 Tipps für Allergiker im Frühling

Jeder dritte Deutsche leidet unter Heuschnupfen - Wie Sie trotzdem gut durch den Frühling kommen, verraten Ihnen unsere 10 Tipps.

Die Pollenallergie ist die am häufigsten auftretende Allergie in der Bundesrepublik, dicht gefolgt von Staub- und Tierhaar-Allergien. Die Nase läuft, der Hals kratzt, die Augen jucken - 20 Millionen Deutsche kennen diese Beschwerden, die der frische Frühlings-Wind mitbringt. Sie leiden häufig bis in den späten Herbst unter den Heuschnupfen-Symptomen, zu denen auch Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit zählen.

Was tun, wenn man selbst Symptome von Heuschnupfen feststellt?

Zuerst sollte ein Allergie-Test bestätigen, dass man wirklich an Heuschnupfen leidet. Gleichzeitig lohnt es sich, herauszufinden, welche Pollen die Allergie auslösen. So kann man beispielsweise von der täglichen Pollenvorhersage profitieren und versuchen, bei besonders hohem Pollenaufkommen körperliche Aktivitäten im Freien zu meiden, da diese zu vermehrter Atmung und damit stärkerer Reizung der Atemwege führen.

Im April sind die meisten Hauptblütezeiten von Heuschnupfen auslösenden Gewächsen zu verzeichnen. Sollte Sie also gerade jetzt ein starker Schnupfen plagen, oder Ihre Augen nicht aufhören wollen zu tränen, lohnt sich ein Allergie-Test um herauszufinden, ob dahinter nicht doch eine Pollenallergie steckt.

10-tipps-fuer-heuschnupfen

  1. Stoßlüften

    Lüften ist wichtig, aber als Allergiker sollten Sie sich auf kurzes Stoßlüften beschränken um so wenig Pollen wie möglich in Ihre Räume hineinzuholen.
    Auf dem Land empfiehlt es sich, abends zu lüften, da die Pollenkonzentration in der Luft dann am geringsten ist. Leben Sie in der Stadt, verhält es sich genau umgekehrt: hier ist morgens lüften angesagt.

  2. Täglich staubsaugen und wischen

    Das klingt anstrengend, kann Ihnen aber tatsächlich die Nacht versüßen. Durch geöffnete Fenster oder an Schuhen, Kleidung und Haaren kommen täglich Pollen in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Indem täglich staubgesaugt wird (am besten mit Mikrofilter) und Böden und Flächen feucht abgewischt werden, reduziert man diese aber auf ein Minimum. Dies kann gerade im Schlafzimmer für eine freie Nase und damit einen erholsamen Schlaf sorgen.

  3. Pollenfreies Schlafgemach

    Kleiden Sie sich nicht im Schlafzimmer an und aus: Die Pollen, die sich über den Tag an Ihrer Kleidung sammeln, begleiten Sie sonst auch noch in die Nacht hinein.
    Neben der täglichen Reinigung der Böden, empfiehlt es sich außerdem, im Schlafzimmer auf Teppiche zu verzichten, da diese echte Pollenfänger sind. Eine sinnvolle Investition könnten hingegen Pollengitter für Ihre Fenster sein.

  4. Haare waschen

    Waschen Sie sich Ihre Haare vor dem Schlafen. Auf diesem Wege vermeiden Sie, dass Pollen, die tagsüber in Ihren Haaren hängen geblieben sind, nachts Ihre Atemwege reizen und Sie schlecht schlafen lassen.

  5. Brille statt Kontaktlinsen

    Sie tragen normalerweise Kontaktlinsen? In intensiven Pollenflugzeiten lohnt es sich, auf eine Brille umzusteigen. Ihre Augen werden durch Ihre Allergie oft gereizt sein und tränen - Kontaktlinsen stellen dann häufig einen weiteren Reizfaktor dar, dem Sie mit einer Brille aus dem Weg gehen können.

  6. Kreuzallergien

    Pollenallergien treten häufig gemeinsam mit bestimmten Lebensmittel-Allergien auf. So reagieren Birkenpollen-Allergiker häufig auch auf Stein- und Kernobst, Nüsse und Soja. Wer allergisch auf Gräser-Pollen reagiert, tut dies häufig auch beim Verzehr bestimmter Getreideprodukte und Hülsenfrüchte. Es lohnt sich also definitiv, sich auf bestimmte Kreuzallergien zu testen, um unerwartete allergische Reaktionen zu vermeiden.

  7. Histaminarme Ernährung

    Durch die Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Pollen, wird im Körper Histamin freigesetzt, welches die typischen Heuschnupfen-Beschwerden auslöst.
    Eine weitere Erhöhung des Histamin-Gehalts im Körper ist demnach absolut nicht wünschenswert und sollte durch histaminarme Ernährung vermieden werden.
    Produkte wie Schokolade, hefehaltiges Gebäck, Essig, reifen Käse, geräuchertes Fleisch und konservierte Meeresfrüchte sollten deshalb gemieden oder in Maßen verzehrt werden.

  8. Vitamine und Mineralien

    Einige Vitamine und Mineralien besitzen die Fähigkeit, Histamin zu binden bzw. dessen Abbau zu beschleunigen oder sogar die Schleimhäute zu beruhigen. Dazu gehören u.a. Vitamin C, Vitamin B6, Magnesium, Zink und Kalzium. Es ist daher empfehlenswert, die Vorräte dieser Vitamine und Mineralien im Körper aufzustocken.

  9. Viel Trinken

    Damit die Schleimhäute nicht austrocknen und noch gereizter sind, ist es wichtig, besonders viel Wasser zu trinken und diese feucht zu halten. Durch eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme wird außerdem das Immunsystem unterstützt. Verzichten sollten Sie allerdings auf histaminhaltige Getränke wie Alkohol oder schwarzen Tee.

  10. Konsultieren Sie einen Arzt

    Haben Sie kürzlich eine Pollenallergie diagnostiziert, ist es enorm wichtig, einen Arzt zu konsultieren. Dieser kann Sie bezüglich des Umgangs mit Ihrer Therapie möglicher Therapieformen beraten damit bspw. aus einem "einfachen Heuschnupfen" kein chronisches Asthma wird. Darüber hinaus kann teilweise mittels Hyposensibilisierung eine Allergie vollständig beseitigt werden.

Sie möchten herausfinden, ob Sie eventuell unter einer Pollenallergie leiden?

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Das Vimedics-Team wünscht Ihnen damit einen wundervollen Start in den Frühling!


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