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Allergietest für zu Hause

Alles was Sie über Allergien und Allergietests wissen sollten: Wann Sie einen Allergietest durchführen sollten. Welche Tests es gibt, um eine Allergie festzustellen. Was ein Allergietest für zu Hause leisten kann.

Wann sollten Sie überhaupt einen Allergietest durchführen?

Eine Überreaktion des körpereignen Immunsystems gegenüber eigentlich harmlosen Stoffen bzw. natürlichen Bestandteilen in der Umwelt lösen allergische Reaktionen aus. Dabei gibt es Allergene, die über die Luft aufgenommen werden oder in Nahrungsmitteln vorhanden sind. Über die Luft kommen sie in Kontakt mit Schleimhäuten der Nase oder der Augen oder werden eingeatmet. So werden allergische Reaktionen ausgelöst und es kommt z.B. zu juckender, geröteter und tränenden Augen, Schnupfen, Husten, eine laufende Nase sowie Nießen.

Treten diese Symptome zusätzlich vermehrt im Frühjahr oder Sommer auf so kann eine Pollenallergie vermutet werden. Aber auch Hunde oder Milben (Hausstaub) können Auslöser dieser Symptome sein. Darüber hinaus gibt es auch Allergien gegen z.B. Eier und Milch oder Bienenstiche u.v.m., die mit unterschiedlichen Symptomen zu Tage treten können. Eine Milch- oder Eiallergie weist bspw. Symptome wie Haut- (juckende und trockene Haut), Atmenwegs- (z.B. Asthma), und Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, aber auch Übelkeit mit Erbrechen auf und kann sogar bis hin zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Mit einem einfachen Allergietest können Sie untersuchen, ob Sie wirklich eine Allergie haben. Dabei können Sie einige Tests als Selbsttest bzw. Heimtest für zu Hause durchführen und sparen sich so lange Wartezeiten beim Arzt.

Welche Allergietests für zu Hause gibt es?

  1. Allergietest durch Selbstbeobachtung

    Handelt es sich bspw. um eine (Kuh-)Milchallergie, so kann ein sogenannter Provokations- oder Eliminationstest als Allergietest durchgeführt werden. Das heißt entweder verzichtet der Betroffene auf das Nahrungsmittel, von dem vermutet wird, dass es eine allergische Reaktion auslöst oder es wird ganz bewusst dem Körper zugeführt.

    So können z.B. Menschen mit der Vermutung auf eine (Kuh-)Milchallergie die ersten Vermutungen auf eine Allergie verhärten. Zuerst sollte Kuhmilch dem Körper zugeführt und beobachtet werden, ob und zu welcher Reaktion es im Körper kommt. Anschließend sollte auf Milch so gut wie möglich verzichtet werden. Am besten führen Sie Buch über Ihr Ernährungsverhalten und Ihre Beschwerden. Sollten Ihre Beschwerden bei einem Verzicht auf Milch weniger werden oder ganz verschwinden, ist dies ein weiteres Indiz auf eine Milchallergie. Zu unterscheiden ist die Milchallergie jedoch von der sogenannten Laktoseunverträglichkeit. Diese Erkrankung hat lediglich damit zu tun, dass der Körper zu wenig Enzyme (Laktase) besitzt, um die zugeführte Laktose komplett zu verwerten. Bei einer Milchallergie reagiert der Körper allergisch auf die zugeführten Milcheiweiße. Hier finden Sie mehr Informationen zu Laktoseintoleranz.

    Bitte beachten Sie: Bei anderen Nahrungsmittelallergien ist ein Provokationstests als Allergietest jedoch mit Vorsicht zu behandeln, da die auftretenden Beschwerden je nach Person und Stärke der Allergie unterschiedlich ausfallen können. Daher sollten Sie Provokationstest möglichst in Anwesenheit anderer Personen durchführen.

    Naturgemäß ist ein Allergietest, der nur auf die Selbstbeobachtung setzen, nicht mit einer richtigen Diagnose gleichzusetzen. Bei einem ersten Verdacht, sollten Sie im besten Fall noch einen genaueren Test durchführen – ob als Selbsttest für zu Hause oder beim Arzt.

    Hinsichtlich Allergien, die durch die Inhalation der Stoffe verursacht wird, ist ein Provokations- bzw. Eliminationstest schwierig durchzuführen. Bei einem Allergieverdacht auf Pollen, Tierhaare oder Hausstaub, sollten Sie zur Vergewisserung lieber gleich einen Allergietest durchführen.

  2.  Allergietest als Bluttest

    Um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um eine Allergie handelt, wird bei einem solchen Allergietest das Blut auf IgE-Antikörper gegen jeweilige Allergene untersucht. Für Kinder gibt es einen speziellen Test, der zusätzlich das Blut auf andere Allergene untersucht, die vermehrt bei Kindern allergische Reaktionen auslösen. Je nach vermuteter Allergie, wählen Sie den entsprechenden Allergietest aus.

    Wie wird ein Allergie-Bluttest durchgeführt?

    Für den Allergietest brauchen Sie nur ein paar Tropfen Blut aus Ihrer Fingerspitze. Gehen Sie bei der Blutentnahme sicher, dass Sie die nachgefragte Menge abgeben, ansonsten kann die Probe nicht zuverlässig untersucht und ausgewertet werden.

    Bei Heimtests, können Sie die Probe je nach Allergietest innerhalb von 20 – 60 Minuten zu Hause auswerten. Andere Tests erfordern das Einsenden der Probe an das entsprechende Labor zur genaueren Analyse. Sie bekommen dann innerhalb weniger Tage ein umfangreiches Ergebnis online oder per Post zugeschickt.

    Bitte beachten Sie: Jedes der genannten Selbsttestverfahren zur Bestimmung einer Allergie kann durch Beobachtungs- oder Anwendungsfehler zu verfälschten Resultaten führen. Um ganz sicher zu gehen und einen ersten Verdacht zu erhärten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

  3. Allergietest beim Arzt

    Der Bluttest zum Nachweis von Allergien wird ebenfalls bei Ärzten durchgeführt.

    Die häufigste Form eines Allergietest beim Arzt ist jedoch immer noch ein Provokationstest in Form eines sogenannten Pricktests (Englisch: prick= Einstich). Dabei werden die möglichen Allergene in Form eines Tropfens auf Ihren (Unter-)Arm aufgetragen und mit einem Stich Ihrer Haut zugeführt. Das Allergen kann somit in die Oberhaut gelangen. Ca. 20 Minuten später kann bei bestehenden Allergien eine allergische Reaktion abgelesen werden. Kommt es zu Hautreaktionen wie z.B. Rötungen, Juckreiz, Schwellungen an der Einstichstelle kann von einer Allergie ausgegangen werden.