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Symptom - Hitzewallungen

Hitzewallungen Themenbild

Plötzlich geht es los: Ein intensives Hitzegefühl vom Gesicht ausgehend, breitet sich wellenartig über Kopfhaut, Nacken, Brust und Oberarme aus. Sie fangen an zu schwitzen, Ihr Gesicht wird rot und Ihr Puls fängt an zu rasen. Viele Frauen in den Wechseljahren haben mit Hitzewallungen zu kämpfen, doch nicht immer ist die Hormonumstellung Schuld an der plötzlichen Hitze.

Überblick

Hitzewallungen werden verursacht durch ein jähes Weiten der unter der Haut liegenden Blutgefäße. Dadurch fließt vermehrt warmes Blut aus dem Körperinneren in die Haut und lässt sie erröten und ihre Temperatur ansteigen. In der Regel dauern Hitzewallungen wenige Minuten und erfolgen in unregelmäßigen Abständen. Angekündigt werden sie häufig durch Unwohlsein und durch ein Druckgefühl im Kopf.

Hitzewallungen gehen vom Kopf, Hals oder Brust aus und breiten sich wellenartig über den Körper aus. Mit ihnen geht meist eine erhöhte Pulsfrequenz, heftiges Schwitzen und Schwindelgefühl einher. Danach fröstelt die betroffene Person meist, auf Grund der kühlenden Funktion des Schweißes. Manche berichten von Müdigkeit und Erschöpfung.

Ursachen

Wechseljahre
Am meisten von Hitzewallungen betroffen sind Frauen in den Wechseljahren. 90% von ihnen leiden unter den unangenehmen Hitzeschüben, doch wie häufig und intensiv diese ausfallen, variiert von Frau zu Frau. Zwischen drei- und 20-mal am Tag haben Frauen in diesem Lebensabschnitt mit diesen Nebeneffekten der Wechseljahre zu kämpfen. Oft treten die Hitzeschübe auch nachts auf und rauben den Betroffenen den Schlaf.

Am heftigsten sind die Hitzewallungen am Anfang der Wechseljahre. Mit der Zeit lassen sie langsam nach. Bei den meisten Frauen zieht es sich über ein oder zwei Jahre, doch manche sind bis zu sieben Jahre betroffen.

Schuld an diesem unangenehmen Phänomen ist die Umstellung der Hormone. Ab einem gewissen Alter sinkt die Produktion des Sexualhormons Östrogen, das im Körper u.a. für die Wärmeregulation zuständig ist. Dieser Mangel scheint im Gehirn eine Fehlsteuerung der zentralen Thermoregulation auszulösen.
Hitzewallungen treten meist zwischen der Prämenopause und der Postmenopause auf, d.h. in dem Zeitraum vor der letzten Regelblutung und nach der letzten Regelblutung.

Andere Ursachen
Die Wechseljahre sind die häufigste Ursache für Hitzewallungen, doch auch andere Faktoren können eine Rolle spielen und auch Männer haben zum Teil mit diesem Symptom zu kämpfen.

Lebensstil
Hitzewallungen können auch durch den Lebensstil ausgelöst oder zumindest begünstigt werden. Faktoren, die eine Rolle spielen sind:

  • Positiver oder negativer Stress
  • Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol
  • Stark gewürzte Speisen
  • Schwer verdauliches Essen
  • heiße Speisen und Getränke
  • Übergewicht

Medikamente
Eine weiterer Auslöser können z.B. folgende Medikamente sein:

  • Antiöstrogene (werden verwendet bei einer Brustkrebsbehandlungen, Osteoporose oder einer Kinderwunsch-Behandlung)
  • Insulin
  • Niacin
  • Nitrogyverin
  • Calcitonin

Erkrankungen
Hitzewallungen können auch ein Hinweis auf folgende Krankheiten sein:

  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Diabetes: Bei einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel kann es zu Schweißausbrüchen kommen
  • Allergie: Allergische Reaktionen lösen teils Hitzewallungen aus
  • Karzinoiden: Das sind Tumore des endokrinen System, z.B. Blinddarm, Dünndarm. Dickdarm
  • Nebennierentumor

Maßnahmen gegen Hitzewallungen

So unterschiedlich wie die Ursachen für Hitzewallungen sind natürlich auch die Behandlungsmöglichkeiten. Sind Hitzewallungen die Begleiterscheinung einer Krankheit, wie z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes oder eines Tumors, dann ist eine gezielte und medizinische Behandlung der Krankheit notwendig.
Auch wenn es die Nebenwirkung eines Medikaments ist, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

Anders sieht es bei Hitzewallungen aus, die in den Wechseljahren durch die hormonelle Umstellung verursacht werden.  
Hier können einfache Sofortmaßnahmen helfen, wie:

  • Frische Luft
  • Luftige Kleidung/ bzw. mehrere Lagen, so dass man im Fall der Fälle gleich etwas ausziehen kann
  • Kleidung aus Naturfasern

Um die Beschwerden über einen längeren Zeitraum abzuschwächen, empfehlen wir Ihnen folgendes:

  • Lange Spaziergänge
  • Ruhe und Entspannung
  • Autogenes Training, Yoga oder Progressive Muskelentspannung
  • Alkohol, Kaffee oder schwarzen Tee in Maßen
  • Wechselduschen
  • Achten Sie auf Ihr Gewicht
  • Bettwäsche aus Baumwolle
  • Kühle Temperaturen im Schlafzimmer

Mit Pflanzenpower gegen Hitzewallungen
Arzneimittel aus dem Bereich der Phytomedizin können gegen leichte Hitzewallungen helfen. Bitte stimmen Sie sich vor der Einnahme mit ihrem Arzt ab.
Präparate, wie Rotklee, Soja, Traubensilberkerze oder Johanniskraut enthalten pflanzliche Stoffe (Phytoöstrogene), die Östrogenen ähneln und können den Beschwerden entgegenwirken.

Physikalische Verfahren können ebenfalls Linderung verschaffen:

  • Moorbäder
  • wechselwarme Fußbäder
  • Teilgüsse
  • Kneipp-Anwendungen
Bei besonders starken Beschwerden sollte man mit seinem Arzt über eine mögliche Hormonbehandlung sprechen.

Krankheitsbilder und Vimeda Selbsttests

Durch Einschränkung der begleitenden Symptome, lässt sich das Krankheitsbild oft schon stark eingrenzen. Viele Erkrankungen/ hormonelle Umstellungen, die Hitzewallungen auslösen, können auch über die Vimeda Selbsttests nachgewiesen werden.

TYP 1: Menopause/ Wechseljahre

Symptome:

Selbsttests:

Typ 2: Hormonschwankungen

Symptome:

Bei Frauen speziell:

  • vermehrte Muskelmasse
  • eine tiefere Stimme
  • Zyklusschwankungen

Hormon-Selbsttests, z.B.:

Typ 3: Gewichtsprobleme

Symptome:

Selbsttests:

Typ 4: Psychische Probleme

Symptome:

bei Frauen speziell:

  • Abgeschlagenheit
  • Libidoverlust
  • Schwitzen und Hitzewallungen
  • vermehrte Muskelmasse
  • tiefere Stimme
  • Zyklusschwankungen

Selbsttests:

  1. PASSENDE SELBSTTESTS