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Altern ist kein Fluch!

Ab einem Alter von etwa fünfzig Jahren macht jeder die Erfahrung: Körper und Geist leisten sich kleine Mätzchen, wo sie sonst immer tadellos funktioniert haben. Beim Bücken scheint der Boden plötzlich weiter weg zu sein als früher. Die Augen werden schlechter. Und die Liste der Einkäufe, die man sich im Kopf merken kann, wird immer kürzer. Doch das Alter ist kein Fluch, der uns plötzlich überkommt. Es ist ein natürlicher Prozess des Lebens, den wir mit unserer Lebensweise beeinflussen können. Indem wir vorbeugen und uns fit halten, können wir das Alter bequem genießen.

Ein Mann In Deutschland hat heute eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77 Jahren. Frauen erreichen durchschnittlich sogar ein Alter von 82 Jahren. Vor hundert Jahren sah die Lebenserwartung viel geringer aus: Ein Mann wurde im Durchschnitt 47 Jahre alt, eine Frau 51 Jahre. Wir können also davon ausgehen, dass wir etwa 30 Jahre mehr vom Leben haben als unsere Vorfahren. Ein Grund mehr, sich schon jetzt mit der Gesundheit im Alter zu beschäftigen.

 

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Die Auswirkungen des Alters

Jeder Mensch altert. Die Muskeln werden schwächer, das Haar ergraut, der Stoffwechsel verlangsamt sich. Auf einen alternden Körper müssen wir besonders gut achten. Denn er ist anfälliger für alterstypische und chronische Krankheiten. Das Risiko an Demenz, Herz-Kreislauferkrankungen, Gelenkverschleiß oder Krebs zu erkranken, steigt. Der Körper kommt mit Infektionen nicht mehr so einfach zurecht. Alte Menschen stehen außerdem vor der Herausforderung, weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen. Wer nicht vorbeugt und sich fit hält, den trifft das Alter härter als nötig.

Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer. Das liegt unter anderem daran, dass das männliche Hormon Testosteron einen riskanteren Lebensstil fördert.

Was bedeutet es, gesund zu Altern?

Häufig werden Alterserscheinungen durch einen ungesunden Lebensstil verstärkt. Ein Beispiel: Unsportliche Personen vermeiden gern unnötige Bewegung. Dadurch legen sie an Gewicht zu, die Muskelmasse nimmt ab und das Ergebnis lautet: man bewegt sich noch weniger. Solche Teufelskreise erschweren das Altern erheblich. Erfolgreiches Altern bedeutet, die normalen, natürlichen Alterserscheinungen nicht noch durch einen ungesunden Lebensstil zu beschleunigen.

Zitat: „Gesundheit ist die Fähigkeit, lieben und arbeiten zu können.“ (nach Freud)
 
  • Für ältere Menschen sollte Vorsorgen das oberste Gebot sein. Probleme, die früh entdeckt werden, können heutzutage durch Therapien und Training relativ gut behandelt werden. Auch solche Menschen, die ihr Leben lang gesund waren und nur selten den Arzt besucht haben, sollten nun regelmäßig Selbsttests vornehmen und zu Vorsorgeuntersuchungen gehen.
  • Den größten Einfluss auf den Alterungsprozess können wir noch viel früher nehmen. Achten Sie ein Leben lang auf Ihre Gesundheit! Zu einer gesunden Lebensweise gehört Bewegung, ein normales Körpergewicht, eine ausgewogene Ernährung, Alkohol in Maßen und sich von zerstörenden Drogen wie Nikotin fernzuhalten.
  • Neben der Prävention hilft Sport am besten, den Körper fit zu halten. Auch unsportliche Fünfzigjährige sollten sich spätestens jetzt regelmäßig bewegen. Denn noch ist es dafür nicht zu spät: Erst ab einem Alter von etwa sechzig Jahren können die ersten Folgen der Unsportlichkeit nicht mehr rückgängig gemacht werden.
    Regelmäßige Bewegung stärkt unter anderem das Herz-Kreislaufsystem und kann Arthrose vorbeugen oder zumindest die Beschwerden des Gelenkverschleißes mildern. Ein gestärkter Muskelapparat hält den Körper aufrecht.
 

Halten Sie den Geist fit

Das Alter wirkt sich nicht nur auf unsere körperlichen Fähigkeiten aus. Auch der Geist schwächelt mit der Zeit. Dass Konzentration und Merkfähigkeit bei älteren Menschen nachlässt, hat etwas damit zu tun, dass das Gehirn nicht mehr optimal mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. Diesen ganz natürlichen Prozess können wir verlangsamen. Wie genau das funktioniert, kann die Wissenschaft noch nicht lückenlos nachvollziehen. Fest steht aber: Wer sein Gehirn regelmäßig fordert, zum Beispiel durch Lesen, Schreiben oder Denksport, kann alterstypische Krankheiten wie Alzheimer, Depressionen oder Demenz vorbeugen.

Wussten Sie…
 Je älter wir werden, desto unterschiedlicher macht sich das Alter beim Einzelnen bemerkbar.

 

Die Wissenschaft definiert Gesundheit nicht als Abwesenheit von Krankheit. Zu Gesundheit gehört auch, sich wohl zu fühlen, keine Einschränkungen machen zu müssen und für andere da sein zu können. Ein gesunder Geist lebt länger. Eine Studie weist das nach: Je höher der Bildungsstand, desto länger bleiben Alte körperlich und geistig aktiv.

 

Alzheimer-Prävention
Ein aktives Leben, in dem Sie sich fit halten, regelmäßig ihr Gehirn nutzen, sich weiterbilden, viele Freunde treffen und in eine Familie eingebunden sind, kann Alzheimer vorbeugen.
Rauchen, Gewalt, Diabetes, Fettleibigkeit und ein passives Leben dagegen fördert das Risiko, an Alzheimer zu erkranken.