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Stillen ohne Risiken - Wie Sie Ihr Baby optimal versorgen

Das Stillen ist die bestmögliche Ernährung Ihres Babies in den ersten Lebensmonaten und hilft Ihnen, eine besonders innige Beziehung zu Ihrem Kind aufzubauen. Indem Sie Ihrem Kind Ihre Muttermilch geben, stillen Sie nicht nur seinen Hunger sondern auch das Bedürfnis nach Zuneigung und Wärme.

Ihre Muttermilch ist nicht nur kostenlos sondern auch immer richtig temperiert und dem Nahrungsbedarf Ihres Kindes angepasst. Außerdem sind Sie mit dem Stillen räumlich und zeitlich ungebunden. Durch die Ernährung mit Muttermilch helfen Sie ihrem Kind, ein starkes Immunsystem aufzubauen, tragen zu einer gesunden Darmflora bei und schaffen die Grundlage für eine optimale Gewichtsentwicklung. Neben vielen anderen wichtigen Nährstoffen enthält Muttermilch LCP-Fettsäuren, die u.a. wichtig für die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen sind. Durch das Saugen an der Brust wird außerdem der Kiefer Ihres Kindes optimal geformt und Zahnfehlstellungen vorgebeugt.

Im besten Fall sollte auf Alkohol und Koffein in der Stillzeit komplett verzichtet werden. Eine Tasse Kaffee am Tag oder ein Glas Wein alle 1-2  Wochen ist nicht schädlich für Ihr Kind, allerdings sollten Sie Ihren Koffein- oder Alkoholkonsum trotzdem richtig timen, damit Ihr Kind davon nichts über die Muttermilch mit aufnimmt. Ein Muttermilch Alkoholtest kann Ihnen zusätzlich Sicherheit geben, dass der Alkohol in der Muttermilch abgebaut wurde.

 

 

 

 

So funktioniert Milchbildung

Bereits in der Schwangerschaft bildet sich neues Drüsengewebe in Ihrer Brust in der Vorbereitung auf die Milchproduktion und das Stillen. Es entstehen Milchbläschen, die später für die Milchbildung zuständig sind und in die Milchgänge münden, durch die Milch bis zur Brustwarze fließen kann. Nach der Geburt kurbelt Ihr Körper die Produktion des Hormons Prolaktin an, das für die Milchbildung zuständig ist, damit schnellstmöglich Milch produziert werden kann. Durch das Saugen Ihres Babies an Ihrer Brust wird die Prolaktin-Produktion aufrecht erhalten, deshalb ist es anfangs besonders wichtig nach Bedarf zu stillen. So können sich Angebot und Nachfrage aufeinander einspielen. Für den Milchfluss ist das Hormon Oxytocin verantwortlich. Meist reicht es schon, wenn Ihr Baby schreit, damit das Hormon den Milchfluss anstößt.

Falls Sie Schwierigkeiten mit der Milchbildung haben, kann dies verschiedene Gründe haben. Neben einem Milchmangel aufgrund einer unterentwickelten Brustdrüse, unter dem nur sehr wenige Frauen leiden, sind häufige Gründe für eine gehemmte Milchproduktion zu enge BHs, eine unbequeme Position beim Stillen, Stress, die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel und der Konsum von Pfefferminz- und Salbeitee oder Alkohol.

Um die Milchbildung anzukurbeln hilft manchmal schon ein feuchter, warmer Waschlappen auf der Brust vor dem Stillen und eine bequeme Stillposition, z.B. durch ein Stillkissen. Zusätzlich können Sie die Milchbildung durch den Konsum von Vollkorngetreide, Trockenfrüchten, Nüssen und Mandeln positiv beeinflussen. Ein selbst gemachtes Müsli wäre somit das perfekte Frühstück.

Darüber hinaus gibt es in Apotheken und Drogerien sogenannte Stilltees, die meist eine Kombination aus verschieden Kräutern wie z.B. Anis, Basilikum, Bockshornklee, Brennessel, Dill, Eisenkraut, Fenchel, Kümmel, Majoran und Zitronenverbenenblättern enthalten. Auch Gerste, Hafer und Malz sollen die Milchbildung fördern.

 TW Alkoholtest Muttermilch Milchbildung

Haben Sie Alkohol getrunken, reicht es nicht, die Milch abzupumpen und wegzuschütten. Der Alkoholgehalt in Ihrer Muttermilch hängt direkt mit dem Alkoholgehalt in Ihrem Blut zusammen, d.h. solange Sie Alkohol im Blut haben, enthält auch Ihre Muttermilch Alkohol. Erst wenn Ihr Körper den Alkohol komplett abgebaut hat, ist auch Ihre Milch wieder "clean".
 

Alkohol, Kaffee und Tee - do’s and don’ts in der Stillzeit

Wie bereits beschrieben, sollte im besten Fall auf Alkohol und Koffein in der Stillzeit verzichtet werden. Falls Sie dennoch Alkohol trinken möchten, weil Sie zu einer Feier oder einem Essen eingeladen sind, kann Ihnen ein Muttermilch Alkoholtest Sicherheit geben, dass der Alkohol in der Muttermilch abgebaut wurde und Sie ohne Risiken stillen können.

Etwa 30-90 Minuten nach dem Konsum von Alkohol oder Koffein, sind die Giftstoffe auch in Ihrer Muttermilch enthalten und brauchen ca. 3-5 Stunden, um in Ihrem Körper abgebaut zu werden. Da die Leber Ihres Kindes sehr viel länger (meist mehrere Tage) mit dem Abbau dieser Giftstoffe beschäftigt ist und dieser Prozess für den kleinen Körper Ihres Kindes sehr anstrengend ist, sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Ihre Muttermilch zum Zeitpunkt des Stillens wieder frei von Alkohol und Koffein ist. Sicherheit kann Ihnen hier ein Muttermilch Alkoholtest von Milkscreen verschaffen.

Auch Tee enthält Koffein - vor allem schwarzer, grüner und Mate-Tee. Die in Tee enthaltene Substanz (oft auch als Teein bezeichnet)  ist zwar sanfter in ihrer Wirkung auf den Körper als das Koffein, das Sie mit einem Kaffee aufnehmen, hat aber dieselbe Wirkung auf Ihr Baby und sollte sich beim Stillen trotzdem nicht in der Muttermilch befinden.

Do's

  • Ausgewogene Ernährung: Genießen Sie alle Lebensmittel in Maßen und testen Sie, was Ihrem Kind tut gut und was vielleicht eher gemieden werden sollte
  • Ausreichend Wasser trinken: 2-3 Liter pro Tag sind empfehlenswert
  • Medikamente: Jegliche Einnahme sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt besprechen
  • Ausreichend Schlaf und Entspannung: So kann Ihr Körper sich regenerieren und genügend Milch produzieren

Dont's

  • Alkohol: von übermäßigem Konsum wird abgeraten, ein Muttermilch Alkoholtest bietet Sicherheit, um sicher wieder anlegen zu können
  • Kaffee oder Tee mit Koffein: Trinken Sie nicht mehr als eine Tasse Kaffee oder Tee (mit Koffein) pro Tag
  • Diäten oder Fasten: Durch die Milchproduktion werden ohnehin Fettpolster in Ihrem Körper abgebaut
  • Drogen- oder Nikotinkonsum: Rauchen und die Einnahme von Drogen schadet der Gesundheit und Entwicklung Ihres Kindes

Auf Nikotin und jede Art von Drogen sollten Sie am besten generell, auf jeden Fall aber in der Stillzeit verzichten. Nikotin und Drogen gelangen über das Blut direkt in die Muttermilch und können schwere Folgen auf die Gesundheit und Entwicklung Ihres Kindes haben.

 

Gesunde Ernährung & Tipps für stillende Mütter

Zu Beginn der Stillzeit ist Ihr Körper noch erschöpft von der Schwangerschaft, der kräftezehrenden Geburt und den Rückbildungsprozessen im Körper, muss seinen Hormonhaushalt aber schon von Schwangerschaft auf Milchproduktion umstellen. Schlafmangel und anfangs noch kurze Stillabstände sind zusätzliche Stressfaktoren, die an Ihren Kräften nagen.

Damit Sie und ihr Immunsystem in dieser Zeit nicht schlapp machen, ist eine ausgewogene, vielfältige und vitaminreiche Ernährung essentiell.
Während in den ersten Tagen nach der Geburt noch ca. 50ml Milch pro Tag produziert werden, ist es zwischen dem 3. und 6. Monat schon ca. 1 Liter pro Tag. Das entspricht einem zusätzlichen Energiebedarf von etwa 700kcal, den Sie abdecken müssen.

Um die Versorgung mit allen wichtigen Nähr- und Vitalstoffen zu gewährleisten, sollten Sie viele pflanzliche Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, zu sich nehmen und in Maßen zu tierischen Produkten greifen. Außerdem ist es wichtig, dass Sie ca. 2-3 Liter Wasser pro Tag zu sich nehmen, damit die Milchproduktion gut funktioniert.

Ein Neugeborenes bringt viel Wirbel in Ihren Alltag, trotzdem sollten Sie nicht vergessen, dass auch Sie regelmäßig essen und trinken müssen. Gerade in der Stillzeit ist dies besonders wichtig, da Ihre Reserven sonst schnell aufgebraucht sind. Diäten und Fasten sind deshalb in dieser Phase auch ein absolutes Tabu, da ihr Körper sonst sehr unter den Anstrengungen leidet und auch die Milchproduktion gehemmt werden kann. Außerdem wirkt sich Ihr Lebensstil und Ihre Ernährung direkt auf die Zusammensetzung Ihrer Muttermilch und damit auf das Immunsystem Ihres Babies aus. Eine glückliche und gesunde Mutter schafft damit die besten Voraussetzungen für ein gesundes und glückliches Baby.

 

TW Muttermilch Alkoholtest Ernaehrung Stillen

Pfefferminz- und Salbeitee hemmen die Milchproduktion, Fenchel- und Brennnesseltee können sie fördern. Haben Sie also das Gefühl, es kommt zu wenig Milch, können Sie mit Fenchel und Brennnessel nachhelfen, möchten Sie ihre Milchproduktion für die Nacht etwas hemmen, können Sie dies mit Pfefferminze und Salbei erreichen.