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Lebensmittel Trinkwasser

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und für uns unersetzlich. Wir brauchen es zum Trinken, Kochen, zur Körperpflege und zur Reinigung von Kleidung, Gegenständen und Haushalt. In Deutschland versorgen rund 2600 große Wasserwerke uns jährlich mit 4,5 Mrd. Kubikmetern frischem Trinkwasser, das im Durchschnitt 99% der Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt und damit eine sehr hohe Qualität hat.

Trotz aller Aufbereitungsprozesse und Prüfmechanismen kann es aber u.a. durch veraltete Hausinstallationen mit Blei-, Kupfer- oder sonstigen Schwermetallrohren, fäkale Verunreinigungen oder Legionellenbefall in der Warmwasseraufbereitung zur Kontamination des Trinkwassers kommen. Um herauszufinden, ob Sie Ihr Trinkwasser unbedenklich verwenden und genießen können, haben Sie die Möglichkeit, selbst eine Trinkwasseranalyse durchzuführen.

Anzeichen auf bzw. Folgen einer chemischen oder mikrobiologischen Trinkwasserkontamination können verschiedene Infektionen, Leberschäden, Migräne, Schwächung des Immunsystems, Wachstums- und Entwicklungsstörungen, Steigerung des Krebsrisikos, Schäden am Nervensystem sowie Autoimmunerkrankungen sein.

Legionellen

Schwermetall

Mikrobiologisch

Komplett

 

Legionellen sind im Wasser lebende Bakterien, die sich vor allem dann wohlfühlen und vermehren, wenn ihr Lebensraum warm ist (zwischen 25 und 50°C) und sie länger an einem Ort verweilen können, an dem regelmäßig frisches Wasser nachkommt. Dies trifft vor allem auf die Warmwasserversorgung in Wohnhäusern und öffentlichen Einrichtungen wie Fitness-Studios, Badeanstalten oder Krankenhäusern zu.
Eine Infektion mit Legionellen kommt durch das Einatmen zustande, also bspw. beim Duschen, im Whirpool oder durch die Klimaanlage und kann zum Ausbruch der Legionärskrankheit (einer Lungenentzündung) sowie anderen Erkrankungen (z.B. Pontiac-Fieber) führen.

Laut Trinkwasserverordnung in Deutschland müssen Vermieter und Gewerbetreibende in ihren Einrichtungen alle drei Jahre eine Trinkwasseranalyse durchführen um auf Legionellen-Befall zu testen. Möchten Sie selbst prüfen, ob das Ihnen zur Verfügung stehende Leitungswasser für Sie und Ihre Familie sicher ist, lohnt sich ein Legionellen Test, den Sie selbst durchführen können.

Mit dem Medivere Legionellen-Test Trinkwasseranalyse können Sie selbst zu Hause eine Probe des Leitungswassers entnehmen und zur Untersuchung ins Labor schicken. Wichtig ist, dass heißes Wasser aus dem Wasserhahn entnommen wird und Sie mit dem Probenröhrchen nicht den Wasserhahn berühren. Nachdem Ihre Wasserprobe im Labor einem Legionellen Test unterzogen wurde, erhalten Sie den Befund per Post oder können ihn online abrufen.

Sollte mithilfe der durchgeführten Trinkwasseranalyse eine hohe Kontamination mit Legionellen festgestellt worden sein, ist es wichtig, dass Sie Ihren Vermieter bzw. das zuständige Gesundheitsamt über den Befund informieren damit diese weitere Schritte zur Reinigung des Trinkwassers unternehmen können.

Legionellen Trinkwasseranalyse

Legionellen:
Legionellen im Trinkwasser äußern sich z.B. durch Unwohlsein, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Fieber oder oder sogar Lungenentzündung (Legionärskrankheit).
 

Schwermetall Trinkswasseranalyse

Schwermetalle:
Kontaminiertes Trinkwasser durch Schwermetalle kann zu Leberschäden, Immunschwäche, Wachstums- und Entwicklungsstörungen, Migräne, Krebsrisikosteigerung, Nervensystemschäden und Autoimmunerkrankungen führen.

Eine Beeinträchtigung des Trinkwassers durch Schwermetalle kommt vor allem durch den Einsatz von Rohren, die aus Schwermetallen bestehen oder damit überzogen sind, zustande. Fließt das Wasser durch solche Leitungen, können sich die Metalle im Wasser anreichern und damit die Trinkwasserqualität beeinträchtigen. Laut Trinkwasserverordnung müssen die zuständigen Wasserwerke dafür sorgen, dass an den Hausleitungen qualitativ hochwertiges Trinkwasser ankommt, das keinerlei Grenzwerte überschreitet. Für die Rohre zwischen Hausleitung und dem Wasserhahn in der eigenen Wohnung ist allerdings der Hauseigentümer verantwortlich, hier kann es zu Beeinträchtigungen der Wasserqualität durch Schwermetalle kommen.

Metalle, die sich im Wasser anreichern können, sind u.a. Blei, Kupfer, Eisen, Aluminium, Cadmium, Nickel oder Zink. Einige Metalle sind auch im menschlichen Organismus vorhanden und wirken erst in hohen Dosen toxisch. Andere Schwermetalle wie Blei oder Cadmium wirken schon in geringen Mengen toxisch auf den menschlichen Körper.

Um herauszufinden, ob das Leitungswasser, das aus Ihrem Wasserhahn kommt, sicher zum Kochen und als Trinkwasser benutzt werden kann, können Sie die Medivere Schwermetall Trinkwasseranalyse durchführen. Dazu entnehmen Sie eine Probe Ihres Trinkwassers und schicken diese zur Untersuchung ins Labor. Den Befund erhalten Sie per Post oder können ihn online abrufen. Die Ergebnisse der Analyse geben Ihnen Aufschluss über die Wasserhärte, die Menge der im Wasser enthaltenen Leicht- und Schwermetalle und darüber, ob sich diese Werte in einem nicht gesundheitsschädlichen Rahmen bewegen.  

Sollten die Werte für eines oder mehrere der getesteten Metalle in Ihrem Trinkwasser die angegebenen Grenzwerte überschreiten, ist es wichtig, dass sie das Leitungswasser nicht mehr als Trinkwasser oder zum Kochen nutzen und Ihren Vermieter bzw. das zuständige Gesundheitsamt informieren.

 

Unser Trinkwasser enthält auch nach der Aufbereitung durch die Wasserwerke mikrobiologische Organismen. Dies sind entweder im Wasser lebende, ungefährliche Organismen oder Bakterien und Viren in geringen, nicht gesundheitsschädlichen Konzentrationen. Zum Teil kann es aber durch starke Verunreinigungen des Trinkwassers u.a. durch menschliche und tierische Fäkalien zu höheren und damit gefährlichen Bakterien- und Virenkonzentrationen kommen.

Laut Infektionsschutzgesetz und Trinkwasserverordnung wird die Trinkwasserqualität regelmäßig überprüft indem auf höhere Konzentrationen häufig auftretender Bakterien und Viren getestet wird, da diese häufig auf eine Belastung durch weitere Viren und Bakterien hinweisen. Auf spezielle Krankheitserreger wird allerdings erst dann getestet, wenn die entsprechenden Krankheiten gehäuft auftreten und eine Infektion durch das Trinkwasser wahrscheinlich ist.

Um sicherzustellen, dass das Ihnen zur Verfügung stehende Trinkwasser für Sie und Ihre Familie ungefährlich ist, können Sie eine mikrobiologische Trinkwasseranalyse durchführen. Dazu entnehmen Sie sechs Proben Ihres Trinkwassers und schicken diese zur Untersuchung ins Labor. Ihr Trinkwasser wird dort auf Legionellen, Escherichia Coli, Enterokokken, Pseudomonas aeruginosa, Clostridium perfringens und die Wasserhärte getestet. Den Befund erhalten Sie per Post oder können ihn online abrufen. Die Ergebnisse der Analyse geben Ihnen Aufschluss darüber, ob sich die in Ihrem Trinkwasser festgestellten Werte in einem nicht gesundheitsschädlichen Rahmen bewegen.   

Sollten die Werte für eines oder mehrere der getesteten Bakterien und Viren in Ihrem Trinkwasser die angegebenen Grenzwerte überschreiten, ist es wichtig, dass Sie das Leitungswasser nicht mehr als Trinkwasser oder zum Kochen nutzen und Ihren Vermieter bzw. das zuständige Gesundheitsamt informieren. Sollte Ihr Trinkwasser positiv auf Legionellen getestet worden sein, sollten Sie außerdem vorübergehend darauf verzichten damit zu duschen oder zu baden.

Mikrobiologisch

Mikrobiologisch:
Ist das Trinkwasser durch hohe Konzentrationen von Bakterien und Viren belastet, kann es zu Magen-Darm-Erkrankungen, Infektion von Ohr oder Haut und zu Lungenentzündungen kommen.
 

Komplett

Um sicherzugehen, dass Sie Ihr Trinkwasser völlig unbedenklich nutzen können und es weder mikrobiologisch noch chemisch belastet ist, können Sie eine Medivere Trinkwasseranalyse komplett durchführen. Die Trinkwasseranalyse komplett testet sowohl auf mikrobiologische als auch auf chemische Parameter und bietet damit eine zuverlässige Aufklärung über die Qualität Ihres Trinkwassers.

Zur Analyse entnehmen Sie lediglich sechs Proben Ihres Trinkwassers und schicken diese ins Labor. Ihren Befund, der Ihnen Aufschluss über die chemischen und mikrobiologischen Grenzwerte und den Status Ihrer Trinkwasserqualität gibt, bekommen Sie anschließend per Post oder können ihn online abrufen.

Sollte einer der dort angegebenen Grenzwerte überschritten worden sein, ist es besonders wichtig, dass Sie das zuständige Gesundheitsamt und ggf. auch Ihren Vermieter darüber informieren damit diese die notwendigen Schritte zur Reinigung des Trinkwassers unternehmen können. Darüber hinaus sollten Sie es vermeiden, das Leitungswasser zu trinken bzw. damit zu kochen. Wurde ein Legionellenbefall festgestellt, sollten Sie es auch vermeiden damit zu baden oder zu duschen.