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Viele Menschen leiden an Vitamin D-Mangel, ohne es zu wissen. Studien weisen darauf hin, dass es in Deutschland jedem Zweiten so geht. Dabei hilft Vitamin D dem Körper, gesund zu bleiben. Vitamin D kann sogar Leben verlängern – oder retten: Ein normaler Vitamin D-Spiegel senkt die Wahrscheinlichkeit, an einem Herzinfarkt zu sterben um 81 Prozent, stellten dänische Forscher im Jahr 2012 fest.

Mit Hilfe eines Tests kann man feststellen, ob dem Körper genug Vitamin D zur Verfügung steht. Dabei wird der 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Wert gemessen. Der Mindestwert liegt bei 50 ng/ml, ideal ist ein Wert zwischen 50 und 80 ng/ml.

 

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Eine Unterversorgung mit Vitamin D ist leider schlecht zu erkennen. Ein Indiz könnten Müdigkeit, Nervosität oder Stimmungsschwankungen sein. Auch Muskelschwäche, Hautprobleme oder Schlafstörungen weisen auf einen Mangel hin.

Vitamin D reguliert viele Vorgänge im Körper. Es stärkt die Knochen und Muskeln, beugt Erkältungen und Grippe vor und schützt das Herz-Kreislaufsystem. Es heißt auch, Vitamin D könne Krebserkrankungen vorbeugen und den Wachstum von Krebszellen in Prostata, Brust und Darm verhindern.

Um das Vitamin zu produzieren, benötigt der Körper Sonnenlicht, genauer UV-Strahlen. Rund 80 Prozent unseres Vitamin D-Vorrats kann der Körper so selbst herstellen, der Rest muss über die Nahrung aufgenommen werden. Das Problem lauert im Winter. Wenn wir in der dunklen Jahreszeit zu wenig Licht abbekommen, werden wir müde und lustlos – ein typisches Symptom von Vitamin D-Mangel.

Der Körper ist jedoch so schlau, Vitamin D anzusammeln und für die Wintermonate im Körperfett zu speichern. Dafür sind aber genügend Sonnenbäder in der hellen Jahreszeit nötig – und zwar ohne Sonnencreme. Denn schon ein geringer Lichtschutzfaktor verhindert, dass die UV-Strahlen auf der Haut wirken können.

Für helle Menschen reicht es, in den hellen Jahreszeiten Gesicht und Arme für 10 Minuten täglich in die Sonne zu halten, um genügend Vitamin D zu produzieren. Intensive Sonnenbäder sind wegen des Hautkrebsrisikos eh nicht zu empfehlen. Dunkelhäutige brauchen wegen ihres natürlichen Sonnenschutzes dafür etwas mehr Zeit. Je höher die Sonne steht, desto mehr UV-Strahlen erreichen die Haut: Sonnenbaden am Mittag ist Vitamin D-technisch also am effektivsten.

Vitamin D kann auch über die Nahrung aufgenommen werden. Die Mengen sind allerdings so gering, dass die Produktion durch UV-Strahlen für einen gesunden Vitamin D-Spiegel trotzdem unerlässlich ist.

 
 

Diese Lebensmittel enthalten Vitamin D:

  • Avocado
  • Fetter Fisch wie Aal oder Hering
  • Rinderleber
  • Lebertran
  • Ei
  • Champignons

Vitamin D wird im Körperfett gespeichert. Dennoch sind Übergewichtige oft mit  Vitamin D unterversorgt, weil das Vitamin dann nicht mehr richtig in das Blut abgegeben werden kann.

Diese Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Vitamin D Mangel:

  • Ältere Menschen, weil sie nicht mehr so gut Vitamin D selbst produzieren können.
  • Dunkelhäutige, weil ihre Haut einen natürlichen UV-Schutz aufweist.
  • Menschen, die sich viel drinnen aufhalten oder in Gegenden leben, in denen selten die Sonne scheint.
  • Auch wer seine Haut grundsätzlich bedeckt, aus religiösen Gründen oder aus Vorsicht vor Hautkrebs, ist eher gefährdet als andere Gruppen.

Bevor Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin D-Tabletten greifen, besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt. So können Sie erfahren, ob und wieviel Vitamin D Sie brauchen, und wie Sie es am besten aufnehmen können.